Die Maskenpflicht auf einen Blick


Ab dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht.

Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen in Läden und Einkaufszentren eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es aufgrund einer körperlichen Einschränkung nicht möglich ist. Ebenso gilt die Maskenpflicht nicht, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe arbeiten.

Falls keine Mund-Nasen-Maske zur Verfügung steht, sind beispielsweise auch Schals oder Tücher möglich, sofern diese eine vollständige und sichere Abdeckung von Mund und Nase gewährleisten. Bitte keine Strick- oder Häkelschals.

Nähere Einzelheiten können Sie unter folgendem Link https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-versammlungen/ ersehen.

Trotzdem  sind die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln weiter einzuhalten. Auch bei der Alltagsmaske muss auf eine richtige Hygiene und Anwendung geachtet werden.

Beim Tragen der Mund-Nasen-Maske muss beachtet werden:
Die Maske muss eng anliegen.Die Maske muss gewechselt werden, sobald diese feucht ist.Die Maske zu Hause entfernen. Dabei nicht vorne am Stoff anfassen, sondern seitlich an den Bändern!Danach Hände gründlich waschen.Die Maske sollte regemäßig bei mind. 60 Grad gewaschen werden.
Folgend finden Sie nun verschiedene Möglichkeiten in der Gemeinde St. Leon-Rot an eine Mund-Nase-Stoffmaske zu kommen:
Unter der Organisation der BIA (Bürger für Integration und Asyl St. Leon-Rot e. V.) nähen geflüchtete syrische und deutsche Frauen Mund-Nase-Stoffmasken. Diese sind gegen eine Spende in der Eulen-Apotheke in St. Leon und in der Engel-Apotheke in Rot erhältlich.
Bei einer kleinen privaten Frauengruppe aus St. Leon-Rot kann man sich ebenfalls mit selbstgenähten Mund- und Nasen-Masken gegen eine Spende versorgen. Bei Bedarf meldet man sich direkt unter der E-Mail: spucktuch.slr@web.de. Die Spenden werden zum Abschluss der Aktion an eine St. Leon-Roter Einrichtung weitergegeben. Kontaktlos wird man mit der benötigten Anzahl Masken versorgt. Außerdem ist jegliche Unterstützung beim Zuschneiden oder Nähen sehr willkommen. Initiatorinnen sind Christine Ackermann und Ulrike Keßler.
Die Frauengemeinschaft Rot hat bereits die Kirchliche Sozialstation Walldorf - St. Leon-Rot und den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) mit selbstgenähten Mund-Nase-Stoffmasken versorgt. Bewohner des Betreuten Wohnens beim Caritas-Seniorenzentrum Stoffmasken haben nun ebenfalls Masken erhalten, nachdem das Pflegepersonal bereits mit Stoffmasken versorgt wurde. Erhältlich sind diese gegen eine Spende über Traudel Back, Tel. 59035 oder Marliese Weis, Tel. 51770.
Wer selbstgenähte Mund-Nase-Stoffmasken gerne zur Weiterverteilung abgeben möchte, kann diese Mo-Fr von 8.00 - 12.00 Uhr im Jugendzentrum (zwischen Harres und Hallenbad), An der Autobahn 56, vorbeibringen.
Als Ansprechpartnerin von Seiten der Gemeinde St. Leon-Rot in Sachen Mund-Nase-Stoffmaske steht Angelika Adelfang, Tel. 538-107, E-Mail: angelika.adelfang@st-leon-rot.de, Mo, Di, Mi, Fr von 8.30 - 12.00 Uhr und Do von 14.30 - 18.00 Uhr zur Verfügung.
Hinweis: Beim angebotenen Produkt handelt es sich um eine selbstgefertigte Mundbedeckung, nicht um eine medizinische Atemschutzmaske. Das Produkt hält keinen FFP-Standard ein und ist nicht zertifiziert. Es schützt nicht vor Infektionen über die Atemwege, sondern kann allenfalls das Risiko einer Übertragung auf andere reduzieren.
Bleiben Sie gesund!
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