Hinweise zum Coronavirus

ANZAHL DER POSITIV AUF SARS-COV-2 GETESTETEN PERSONEN PRO KOMMUNE IM RHEIN-NECKAR-KREIS (18. Oktober 2020)

Der Rhein-Neckar-Kreis veröffentlicht auf seiner Seite unter https://www.rhein-neckar-kreis.de/start/landratsamt/coronavirus+fallzahlen.html die gemeindebezogene Statistik der Corona-Fälle im Landkreis.​

Neue Corona-Verordnung der Landesregierung vom 12. Oktober 2020 (in der Fassung vom 09.10.2020) (17. Oktober 2020)



Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab  Montag, 12. Oktober 2020. Die aktuelle Corona-Verordnung finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Quarantäne- und Anzeigepflichten für Reiserückkehrer aus Covid-19-Risikogebieten (24. August 2020)

 
Nach § 1 Absatz 1 der „Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten“ des Bundesministeriums für Gesundheit vom 6. August 2020 in Verbindung mit § 2 der „Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne und Testung“ (CoronaVO EQT) des Landes Baden-Württemberg vom 24.08.2020 haben Reiserückkehrer aus Risikogebieten unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Einreise ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorzulegen, dass bei ihnen keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische (PCR) Testung stützen. Als ein ärztliches Zeugnis gilt auch die Bescheinigung eines fachärztlich geführten Testlabors. Zuständige Behörde ist die Gemeinde St. Leon-Rot.
 
Reiserückkehrer aus Risikogebieten legen das ärztliche Zeugnis oder die Laborbescheinigung über das Ergebnis der Untersuchung auf SARS-CoV-2 bitte unverzüglich bei uns vor.
 
Zur Reduzierung von Kontakten und zur schnellen Bearbeitung bevorzugen wir eine Einsendung per E-Mail an hauptamtinfo@st-leon-rot.de. Bei Fragen bitten wir um telefonische Kontaktaufnahme mit dem Ordnungsamt unter 06227-538-113 oder -114.
 
Bis Sie uns ein negatives Testergebnis vorlegen, sind Sie als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet quarantänepflichtig und müssen dies bei uns anzeigen (§§ 3, 4 CoronaVO EQT). 
 
Die Quarantänepflicht besteht bis zur Vorlage des negativen Zeugnisses oder für einen Zeitraum von 14 Tagen nach Ihrer Einreise. Während dieser Zeit haben Sie sich ständig in Ihrer Häuslichkeit oder in einer anderen geeigneten Unterkunft abzusondern. Zur Testung dürfen Sie das Haus verlassen. Es ist Ihnen in diesem Zeitraum auch nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht Ihrem Hausstand angehören. Für die Zeit der Absonderung unterliegen Sie der Beobachtung durch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises und werden in einer behördenübergreifenden Datenbank zur Erfassung quarantänepflichtiger Personen geführt.
 
Die Mitteilung über die Quarantänepflicht erfolgt direkt von den Betroffenen an uns oder über eine von den Beförderern im grenzüberschreitenden Verkehr zu verwendende „Aussteigerkarte“, die über die örtlich zuständigen Gesundheitsämter an uns weitergeleitet wird.
 
Personen, die einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorlegen, sind von der Quarantänepflicht nicht (mehr) erfasst. § 4 CoronaVO EQT regelt weitere Ausnahmen.
 
Die Befreiung durch ein negatives Testergebnis greift nur dann, wenn Sie – unabhängig vom Testergebnis – keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen (Husten, Fieber, Schnupfen, Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns, Atemnot). Wenn binnen 14 Tagen nach der Einreise solche Symptome auftreten, haben Sie uns oder das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, Tel. 06221-522-1881, unverzüglich darüber zu informieren (§ 4 Absatz 7 CoronaVO EQT).
 
Einen Corona-Test können Sie nach telefonischer Vereinbarung beispielsweise beim Medizinischen Versorgungszentrum, Schlossstraße 14, 69168 Wiesloch vornehmen lassen. Die Hotline erreichen Sie unter 06222-9355982. Über weitere Untersuchungsmöglichkeiten kann Ihnen das Gesundheitsamt Auskunft geben.
 
Die oben beschriebenen Regeln für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelten zunächst bis zum 30. September 2020.

Infotelefon des Gesundheitsamts ab Samstag, 1. August 2020, wieder am Wochenende von 10 bis 14 Uhr erreichbar (30. Juli 2020)

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, weitet wieder die Erreichbarkeitszeiten der Corona-Hotline aus. Das Infotelefon unter der Nummer 06221 522-1881 ist ab Samstag, 1. August 2020, wieder am Wochenende – also samstags und sonntags – von 10 bis 14 Uhr erreichbar. Von Montag bis Freitag beantworten die Expertinnen und Experten des Gesundheitsamtes am Infotelefon von 8 bis 16 Uhr alle Fragen rund um das Coronavirus.  Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist und die entsprechenden Testtickets vergeben.
In der Hochphase der Pandemie war die „Corona-Hotline“ stark frequentiert. An manchen Tagen gingen über 1000 Anrufe ein – mittlerweile sind es durchschnittlich rund 300 pro Tag. „Aufgrund der wieder steigenden Fallzahlen haben wir uns entschlossen, unsere Hotline-Zeiten gerade am Wochenende wieder aufzustocken, um den Bürgerinnen und Bürgern einen umfassenden Beratungsservice bieten zu können“, erläutert der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.
Weitere Infos rund um das Coronavirus gibt es auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

Gesundheitsamt: Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich bei der Ortspolizeibehörde melden und sich in Quarantäne begeben (16. Juli 2020)

  Mit den gegenwärtigen allgemeinen Lockerungen der Maßnahmen, die zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie betrugen, steigt auch wieder der innereuropäische Reiseverkehr. Nicht nur wegen der anstehenden Sommerferien weist das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises darauf hin, dass Personen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, sich unverzüglich nach der Einreise bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben müssen.   Risikogebiete sind ein Land oder eine Region außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise in die Bundesrepublik ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Die Liste der Risikogebiete wird in der jeweils gültigen Fassung auf der Webseite des baden-württembergischen Ministeriums für Soziales und Integration veröffentlicht (https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/risikogebiete/)   Wichtig ist vor allem, dass Ein- und Rückreisende unverzüglich die jeweils zuständige Ortspolizeibehörde ihres Wohn- bzw. Aufenthaltsortes kontaktieren. Diese ist in der Regel im Ordnungsamt des Rathauses angesiedelt. Auch über Ausnahmegenehmigungen von der Quarantänepflicht wird hier entschieden.   Personen, die sich wegen der Einreise aus einem Risikogebiet in Quarantäne befinden, sollten beim Auftreten von Krankheitssymptomen einen Arzt aufsuchen und die Ortspolizeibehörde hierüber informieren. In Absprache mit dem Hausarzt ist dann zu entscheiden, ob ein Abstrich auf das Coronavirus erfolgen sollte. Diese Information wird von dort an das Gesundheitsamt übermittelt.

Land stockt Corona-Überbrückungshilfe des Bundes auf (09. Juli 2020)

Ab 10. Juli können Unternehmen und Soloselbständige die Überbrückungshilfe Corona des Bundes beantragen. Damit sollen die finanzielle Not vieler Unternehmen gelindert, Insolvenzen vermieden und die Struktur des Wirtschaftsstandortes gesichert werden. Das Land stockt die Hilfe noch auf. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-stockt-corona-ueberbrueckungshilfe-des-bundes-auf-1/?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=200708_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily&pk_keyword=coronavirus

Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe: Antragstellung ab Mittwoch möglich (30. Juni 2020)

Bereits mit der Soforthilfe Corona des Landes konnten knapp 26.500 baden-württembergische Unternehmen aus dem Gastgewerbe unterstützt werden. Doch durch die andauernden Umsatzeinbrüche steht vielen Betrieben das Was-ser noch immer bis zum Hals. Das betrifft nahezu alle gastgewerblichen Betriebsarten und Betriebsgrößen: Allein im April ist der Umsatz im Gast- und Beherbergungsgewerbe im Vergleich zum Vorjahresmonat um rund drei Viertel eingebrochen. Auch weitere Lockerungen in einzelnen Bereichen würden für die Branche kurzfristig keine wesentliche Verbesserung der Ertragssituation bringen, so Hoffmeister-Kraut und Wolf.

Stabilisierungshilfe Corona
Die Stabilisierungshilfe Corona wird ausschließlich für gewerbliche Unterneh-men, Soloselbständige und Sozialunternehmen aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe gewährt, die unmittelbar infolge der durch das Coronavirus ausgelösten Corona-Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Betroffene Betriebe erhalten für einen Zeitraum von drei Monaten eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von bis zu 3.000 Euro zuzüglich 2.000 Euro für jeden Beschäftigten (Voll-zeitäquivalente). Auf eine Deckelung der Betriebsgröße wird dabei verzichtet, damit alle Betriebe im Land eine entsprechende Unterstützung erhalten können.

Für die Beantragung müssen Antragsteller das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular gemeinsam mit einer Liquiditätsplanung und einem Bescheid ihres Steuerberaters auf dem Portal der Kammern unter www.bw-stabilisierungshilfe-hoga.de hochladen. Die Steuerberaterin oder der Steuerberater müssen mit dem Bescheid bescheinigen, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt sind. Das Antragsformular sowie das Formular zur steuerberaterlichen Bescheinigung finden sich auf der Website des Wirtschaftsministeriums.
Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Hotlines der Industrie- und Handelskammern. Der Zuschuss wird erst nach erfolgreicher Prüfung auf das in dem Antrag angegebene Konto ausgezahlt. Die Kammern sind für die Vorprüfung der Angaben zuständig. Die L-Bank führt die Bewilligung und Auszahlung durch.

Weitere Information finden Sie unter: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/stabilisierungshilfe-corona-fuer-das-hotel-und-gaststaettengewerbe/

Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten in der ab 2. Juni 2020 gültigen Fassung (29. Mai 2020)

Die Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sportstätten regelt den Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten, Tanzschulen, Schwimm- und Hallenbädern sowie Thermal- und Spaßbädern zu Trainings- und Übungszwecken. Sie wurde am 22. Mai 2020 durch öffentliche Bekanntmachung des Kultusministeriums notverkündet und gilt ab dem 2. Juni 2020.
Die neue Verordnung ist  unter  folgendemLink aufzurufen https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/Notverkuendung+Verordnung+des+KM+und+SM+ueber+Sportstaetten+gueltig+ab+2_+Juni

Weitere Hilfen für Unternehmen (25. Mai 2020)

Die Haushaltsstrukturkommission hat sich auf weitere Maßnahmen für die Wirtschaft geeinigt: ein Nachfolgeprogramm für die Soforthilfe Corona, die Einrichtung der Stabilisierungshilfe für das Gastgewerbe und ein Tilgungszuschuss zum Liquiditätskredit der L-Bank. Weitere Informationen finden Sie hier:  
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/weitere-hilfen-fuer-unternehmen/?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=200520_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily&pk_keyword=coronavirus

„Krisenberatung Corona“ für kleine und mittlere Unternehmen startet (15. Mai 2020)

 
Ab dem 15. Mai 2020 gibt es für kleine und mittlere Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufler die „Krisenberatung Corona“. Dies ist eine kostenlose Unterstützungsmaßnahme des Wirtschaftsministeriums, die existenzbedrohten Unternehmen kurzfristig Hilfestellung bietet. Weitere Informationen dazu finden Sie https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/krisenberatung-corona-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen/?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=200428_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily&pk_keyword=coronavirus

Corona-Verordnung Gaststätten: (11. Mai 2020)

Die Verordnung des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Gaststätten (Corona-Verordnung Gaststätten – CoronaVO Gaststätten) wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Soziales und Integration notverkündet gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes. Sie gilt damit gemäß § 7 dieser Verordnung ab 18. Mai 2020: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/

Corona-Verordnung Kosmetik und medizinische Fußpflege: (11. Mai 2020)

Die Verordnung des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Tattoo-, Piercing-, Massage-, Kosmetik-, Sonnen-, Nagel- und Friseurstudios sowie medizinischen und nicht medizinischen Fußpflegeeinrichtungen (Corona-Verordnung Kosmetik und medizinische Fußpflege – CoronaVO Kosmetik und medizinische Fußpflege) wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Soziales und Integration notverkündet gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes. Sie gilt damit gemäß § 8 dieser Verordnung ab 11. Mai 2020: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/

Corona-Verordnung Vergnügungsstätten: (11. Mai 2020)

Die Verordnung des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-CoV-2) in Vergnügungsstätten (Corona-Verordnung Vergnügungsstätten – CoronaVO Vergnügungsstätten) wird hiermit durch öffentliche Bekanntmachung des Ministeriums für Soziales und Integration notverkündet gemäß § 4 Satz 1 des Verkündungsgesetzes. Sie gilt damit gemäß § 7 dieser Verordnung ab 11. Mai 2020: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/

Verordnung Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende in der Fassung vom 09.05.2020 (10. Mai 2020)

CoronaVO Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ)Die Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende können Sie hier unter folgendem Link https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-fuer-ein-und-rueckreisende/ersehen Ein- und Rückreisende nach § 1 Absatz 1 dieser Verordnung sind verpflichtet, sich umgehend mit der Gemeindeverwaltung - Ordnungsamt - Tel: 06227/538-113, E-Mail: hauptamtinfo@st-leon-rot.de, in Verbindung zu setzen. Dies gilt ebenso beim Auftreten von Krankheitssymptomen, hier ist darüber hinaus das Gesundheitsamt unter 06221 522-1881 zu kontaktieren. Die landwirtschaftlichen Betriebe, die von der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne betroffen sind, werden gebeten, sich vor Arbeitsaufnahme ihrer Saisonarbeitskräfte ebenfalls umgehend mit dem Ordnungsamt in Verbindung zu setzen.

Helfen? Ehrensache! (08. Mai 2020)


Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für freiwillige Helfer im Rahmen der Corona-Krise

Sie kaufen ein, absolvieren Behördengänge oder erledigen wichtige Aufgaben: Risikogruppen, wie ältere und kranke Menschen, die tägliche Besorgungen nicht mehr selbst erledigen können oder dürfen, werden in der aktuellen Corona-Krise durch freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützt. Die Unfallkasse Baden-Württemberg bietet diesen ehrenamtlich Tätigen einen besonderen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.

In Zeiten der Corona-Pandemie organisieren vielen Gemeinden Helferdienste, um hilfebedürftige Mitbürger in täglichen Besorgungen und Botengängen zu unterstützen. Auch in Einrichtungen des Gesundheitswesens oder der Wohlfahrtspflege, wie etwa Krankenhäuser, unterstützen freiwillige Helferinnen und Helfer das Fachpersonal. Wenn sich diese mit Zustimmung der Kommunen ehrenamtlich engagieren, sind sie bei diesem Ehrenamt und auf den damit verbundenen Wegen bei der Unfallkasse Baden-Württemberg gesetzlich unfallversichert.

Ausschlaggebend ist dabei, dass das Engagement über einen selbstverständlichen Hilfsdienst wie z. B. unter Verwandten hinausgeht. Die Zustimmung kann formlos erfolgen, eine Auflistung der Ehrenamtlichen und der Tätigkeit durch die Kommune ist jedoch sinnvoll. Gleiches gilt für Personen, die sich ehrenamtlich in einer Einrichtung des Gesundheitswesens oder der Wohlfahrtspflege eines unserer Mitgliedsunternehmen, in Vereinen oder Verbänden mit Zustimmung der Gemeinden und Städte entsprechend engagieren, ebenso wie für pensionierte Ärztinnen und Ärzte, die ehrenamtlich in einem Krankenhaus eines unserer Mitgliedsunternehmen tätig werden.

Auch andere freiwillig Engagierte, die dem Aufruf des Landes Baden-Württemberg folgen und sich ehrenamtlich für andere engagieren, sind gesetzlich unfallversichert. Der Versicherungsschutz besteht ohne Antrag und ist beitragsfrei. Die Aufwendungen werden vom Land und den Kommunen getragen.

Und wenn ein Unfall passiert?

Melden Sie uns den Unfall umgehend mittels der Unfallanzeige über unser Online Service Portal. Dieses finden Sie auf unserer Homepage unter www.ukbw.de. Auch jede andere formlose Meldung ist möglich.

Weitere Informationen rund zu Maßnahmen und Versicherungsschutz bei Corona finden sich unter https://www.ukbw.de/informationen-service/coronavirus-information-und-unterstuetzung/ 

Weitere Liquiditätshilfen angekündigt (07. Mai 2020)

Das Soforthilfeprogramm des Landes wird auch über Ende Mai hinaus fortsetzen. Branchenübergreifend für alle Unternehmen, die weiterhin besonders stark betroffen sind. Dabei ist eine Erweiterung des Programms um eine vierte Stufe – zwischen 51 und 100 Beschäftigten – mit bis zu 50.000 Euro Direktzuschuss, abhängig vom tatsächlichen Liquiditätsbedarf, vorgesehen.
Da auch das Gastgewerbe massiv unter der Krise leidet, wird  auch für Gastronomie und Hotellerie schnellstmöglich ein gezieltes Sofortprogramm umsetzen. Geplant ist eine einmalige Liquiditätshilfe in Höhe von 3.000 Euro für betroffene Betriebe, die um jeweils 2.000 Euro für jeden Beschäftigten erhöht wird.
 
Weitere Informationen findet Sie hier.

Spielplätze sind geöffnet, Bolzplätze bleiben noch geschlossen (06. Mai 2020)

Die neue ab 4. Mai gültige Corona-Verordnung erlaubt grundsätzlich eine Öffnung der Spielplätze, jedoch geschieht diese Öffnung unter Auflagen:

1. Zwischen Personen ist, wo immer diese möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Ansonsten gelten die allgemeinen Regeln der Corona-Verordnung des Landes. Das Abstandsgebot ist eine zentrale Maßnahme bei der Verringerung des Infektionsrisikos. Es kann von Erwachsenen in jedem Fall und von Kindern ab dem Grundschulalter weitgehend eingehalten werden, von jüngeren Kindern erfahrungsgemäß nur bedingt.

2. Die Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz bzw. in den jeweiligen Spielbereichen ist begrenzt, um das Infektionsrisiko zu reduzieren. Bitte beachten Sie die Aushänge vor Ort. Erwachsene Begleitpersonen werden nicht in die maximale Belegungszahl    eingerechnet, da sie sich oft am Rande des Spielgeländes aufhalten bzw. beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt keinen Abstand einhalten müssen.

3. Der Spielplatz darf von Kindern nur in Begleitung bzw. unter Aufsicht der Eltern oder Betreuungsperson genutzt werden, um eine verantwortungsvolle Nutzung der Spielplätze durch die Kinder zu gewährleisten.
 

Der Bauhof der Gemeinde hatte die lange Sperrzeit bereits genutzt, um Wartungs- und Reparaturarbeiten auszuführen sowie Spielgeräte zu ergänzen. Die Spielplätze sind nun mit den entsprechenden Spielplatzordnungen ausgestattet. Die Bolzplätze sind jedoch weiterhin gesperrt. Wir bitten um Verständnis im Interesse des Infektionsschutzes.  

 
Ihre Gemeindeverwaltung

konsolidierte Fassung der Verordnung des Sozialministeriums über das Training im Spitzen- und Profisport (Corona-Verordnung Spitzensport – CoronaVO Spitzensport) (05. Mai 2020)

Die Verordnung des Sozialministeriums über das Training im Spitzen- und Profisport können Sie hier unter folgendem Link https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/200410_SM_CoronaVO_Spitzensport.pdf ersehen. 

Gesundheitsamt testet in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Heidelberg in regelmäßigen Abständen bestimmte Fokusgruppen (03. Mai 2020)

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für die Stadt
Heidelberg zuständig ist, begrüßt die am Sonntag, 26. April, von der Landesre
gierung verkündete Entscheidung, die Kapazitäten für Corona-Tests deutlich
auszuweiten. In enger Abstimmung mit dem Universitätsklinikum Heidelberg wer
den nun in regelmäßigen Abständen sogenannte Fokusgruppen getestet. Ziel ist
es, ein vertieftes epidemiologisches Verständnis der Ansteckungszahlen be
stimmter Personen- und Berufsgruppen zu erlangen. Diese Erkenntnisse fließen
nicht nur in die Forschung ein, sondern dienen auch als Grundlage für Entschei
dungen politischer Handlungsträger.
 
„Um einen erneuten schnellen Anstieg der Covid-19-Fallzahlen in unserem Zu
ständigkeitsbereich frühzeitig zu erkennen und schnellstmöglich eindämmen zu
können, sind breit gefächerte Tests notwendig“, sagt Dr. Rainer Schwertz, Leiter
des Gesundheitsamtes. Entsprechend der jeweiligen Situation und einer Risiko
abschätzung werde man schnell reagieren und legt in enger Absprache mit dem
Universitätsklinikum – wo ein Großteil der vom Gesundheitsamt angewiesenen
Tests analysiert wird – den Fokus auf spezielle Personen- bzw. Berufsgruppen.
Wer dieser zuzuordnen ist, kann sich nach Rücksprache mit dem Gesundheits
amt testen lassen, auch wenn er oder sie keine akuten Krankheitssymptome auf
weist. „Wir wollen möglichst frühzeitig bemerken, wenn sich der Erreger wieder
stärker ausbreitet“, erklärt Prof. Dr. med. Hans Georg Kräusslich, Virologe und
Sprecher des Zentrums für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg.
 
Niedergelassene medizinische Berufe und Betreuungskräfte im Fokus
Wie bereits angekündigt, liegt momentan der Schwerpunkt der Tests bei Perso
nen, die im Gesundheitsbereich arbeiten. Neben Mitarbeitenden hiesiger Kliniken
und Krankenhäuser, wo bereits Protokolle zur Testung erstellt wurden, betrifft
dies auch das Personal aus niedergelassenen medizinischen Berufen sowie Per
sonen, die im Alten- und Pflegebereich arbeiten. Auf Grund der seit einigen Ta
gen ausgeweiteten Notbetreuung können sich derzeit auch Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter einer Kindertagesstätte, eines Kindergartens oder einer Grundschule,
die in ihrer Einrichtung aktiv in der Notbetreuung eingesetzt sind, testen lassen.
Für die Testungen dieser und anderer bestimmter Fokusgruppen wird ein Kon
tingent vorgehalten, das sich an der dynamischen Entwicklung der Gesamtlage
orientiert.
 
Alle Menschen, die getestet werden wollen, müssen auf jeden Fall vorher die
Telefonhotline des Gesundheitsamtes unter der Nummer 06221/522-1881 (täg
lich von 7.30 Uhr bis 19 Uhr erreichbar) anrufen. Im Rahmen eines Gesprächs
und einer Vorprüfung wird abgeklärt, ob die erforderlichen Bedingungen für eine
Testung grundsätzlich erfüllt sind. „Anschließend erhält die Person einen Code
 und einen Termin bei einem Testzentrum in räumlicher Näher ihres Wohnortes“,
erläutert Dr. Schwertz das Prozedere. Wichtig ist dem Leiter des Gesundheits
amtes noch folgender Hinweis: „Wenn man Symptome wie Husten, Halsweh und
Fieber bei sich erkennt, sollte man sich immer schnellstmöglich melden – vor
allem, wenn man Kontakt zu Corona-Kranken hatte oder lebensälter ist bzw. ent
sprechende Vorerkrankungen hat.“ 
 
Mit den Testungen verfolgt das Gesundheitsamt das Ziel, neuinfizierte Personen
möglichst früh zu identifizieren und sie zu isolieren sowie deren Kontaktpersonen
zu ermitteln. Nur so können Quarantänemaßnahmen schnell und effizient einge
leitet werden. 
 
Hintergrund:
Bislang wurden auf Weisung des Gesundheitsamtes knapp 8000 Menschen aus
dem Landkreis und der Stadt Heidelberg getestet. Die ersten offiziellen Testti
ckets aus der Hotline wurden am 2. März 2020 vergeben. Ab diesem Datum
wurde die Anzahl der Testungen systematisch erfasst. Stand 29. April 2020 be
trägt sie 7866. Zahlen zu weiteren Tests (z.B. durch niedergelassene Ärzte) lie
gen dem Gesundheitsamt nicht vor. 

Vorschuss auf Steuerrückerstattungen für Unternehmen (28. April 2020)

Um Unternehmen rasch notwendige Liquidität zu geben, können sie bei der Anpassung von Vorauszahlungen Gewinne aus dem Jahr 2019 mit Verlusten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verrechnen. Daraus ergeben sich Ansprüche auf Steuerrückerstattungen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/vorschuss-auf-steuerrueckerstattungen-fuer-unternehmen/?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=200427_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily&pk_keyword=corona-hilfen

„Start-up BW Pro-Tect“ unterstützt Start-ups in der Corona-Krise (22. April 2020)

Mit dem Förderprogramm „Start-up BW Pro-Tect“ unterstützt das Land innovative Nachwuchsunternehmen und Start-ups während der Corona-Krise. Unterstützt werden von der Corona-Krise betroffene Start-ups mit dem Förderprogramm "Start-up BW Pro-Tect", einer Ausweitung der Frühphasenförderung "Start-up BW Pre-Seed". Weitere Informationen finden Sie hier:  https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/start-up-bw-pro-tect-unterstuetzt-start-ups-in-der-corona-krise/?&pk_medium=newsletter&pk_campaign=200421_newsletter_daily&pk_source=newsletter_daily&pk_keyword=coronavirus.

Die Maskenpflicht auf einen Blick (21. April 2020)

Ab dem 27. April gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen im öffentlichen Personennahverkehr, also zum Beispiel in U-Bahnen und Bussen sowie an Bahn- und Bussteigen in Läden und Einkaufszentren eine Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, etwa bei Asthma oder wenn es aufgrund einer körperlichen Einschränkung nicht möglich ist. Ebenso gilt die Maskenpflicht nicht, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe arbeiten. Falls keine Mund-Nasen-Maske zur Verfügung steht, sind beispielsweise auch Schals oder Tücher möglich, sofern diese eine vollständige und sichere Abdeckung von Mund und Nase gewährleisten. Bitte keine Strick- oder Häkelschals. Nähere Einzelheiten können Sie unter folgendem Link https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/faq-versammlungen/ ersehen. Trotzdem  sind die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln weiter einzuhalten. Auch bei der Alltagsmaske muss auf eine richtige Hygiene und Anwendung geachtet werden. Beim Tragen der Mund-Nasen-Maske muss beachtet werden: Die Maske muss eng anliegen.Die Maske muss gewechselt werden, sobald diese feucht ist.Die Maske zu Hause entfernen. Dabei nicht vorne am Stoff anfassen, sondern seitlich an den Bändern!Danach Hände gründlich waschen.Die Maske sollte regemäßig bei mind. 60 Grad gewaschen werden. Folgend finden Sie nun verschiedene Möglichkeiten in der Gemeinde St. Leon-Rot an eine Mund-Nase-Stoffmaske zu kommen: Unter der Organisation der  BIA (Bürger für Integration und Asyl St. Leon-Rot e. V.)  nähen geflüchtete syrische und deutsche Frauen Mund-Nase-Stoffmasken. Diese sind gegen eine Spende in der  Eulen-Apotheke in St. Leon und in der Engel-Apotheke in Rot erhältlich. Bei einer  kleinen privaten Frauengruppe aus St. Leon-Rot  kann man sich ebenfalls mit selbstgenähten Mund- und Nasen-Masken gegen eine Spende versorgen. Bei Bedarf meldet man sich direkt unter der  E-Mail:  spucktuch.slr@web.de . Die Spenden werden zum Abschluss der Aktion an eine St. Leon-Roter Einrichtung weitergegeben. Kontaktlos wird man mit der benötigten Anzahl Masken versorgt. Außerdem ist jegliche Unterstützung beim Zuschneiden oder Nähen sehr willkommen. Initiatorinnen sind Christine Ackermann und Ulrike Keßler. Die  Frauengemeinschaft Rot  hat bereits die Kirchliche Sozialstation Walldorf - St. Leon-Rot und den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) mit selbstgenähten Mund-Nase-Stoffmasken versorgt. Bewohner des Betreuten Wohnens beim Caritas-Seniorenzentrum Stoffmasken haben nun ebenfalls Masken erhalten, nachdem das Pflegepersonal bereits mit Stoffmasken versorgt wurde. Erhältlich sind diese gegen eine Spende über  Traudel Back, Tel. 59035 oder Marliese Weis, Tel. 51770. Wer selbstgenähte Mund-Nase-Stoffmasken gerne zur Weiterverteilung abgeben möchte, kann diese Mo-Fr von 8.00 - 12.00 Uhr im Jugendzentrum (zwischen Harres und Hallenbad), An der Autobahn 56, vorbeibringen. Als Ansprechpartnerin von Seiten der Gemeinde St. Leon-Rot in Sachen Mund-Nase-Stoffmaske steht Angelika Adelfang, Tel. 538-107, E-Mail: angelika.adelfang@st-leon-rot.de, Mo, Di, Mi, Fr von 8.30 - 12.00 Uhr und Do von 14.30 - 18.00 Uhr zur Verfügung. Hinweis:  Beim angebotenen Produkt handelt es sich um eine selbstgefertigte Mundbedeckung, nicht um eine medizinische Atemschutzmaske. Das Produkt hält keinen FFP-Standard ein und ist nicht zertifiziert. Es schützt nicht vor Infektionen über die Atemwege, sondern kann allenfalls das Risiko einer Übertragung auf andere reduzieren. Bleiben Sie gesund! Bilder      
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Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung (Stand 19.04.2020) (21. April 2020)

+++ Bitte beachten Sie, dass diese Auslegungshinweise kontinuierlich aktualisiert werden +++
Angesichts der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sah sich die Landesregierung zum Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung in der Pflicht, die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu erlassen (Corona-Verordnung). Nachfolgende Auflistung dient als ergänzende Auslegungshinweise, welche Einrichtungen nach der Corona-Verordnung nicht
mehr betrieben werden dürfen.
Die aktuellen Auslegungshinweise finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Auslegungshinweise_zur_Corona-Verordnung.pdf

Gemeinsame Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Ministeriums für Soziales und Integration zur Öffnung von Einrichtungen des Einzelhandels gemäß § 4 Absatz 3 der Corona-Verordnung (18. April 2020)

§ 4 Absatz 3 der aktuellen Corona-Verordnung der Landesregierung in der Fassung vom 17. April 2020 sieht vor, dass bestimmte Einrichtungen, darunter auch Einrichtungen des Einzelhandels, öffnen dürfen. Voraussetzung einer Öffnung ist gemäß § 4 Absatz 5 der Corona-Verordnung darüber hinaus, dass die Einhaltung der erforderlichen Hygienestandards sichergestellt ist. Daneben stellt das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) grundlegende Anforderungen an den Schutz von Beschäftigten bei der Arbeit, die auch das aktuelle Infektionsrisiko durch SARS-CoV2 berücksichtigen müssen.
Die Richtlinie finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Gemeinsame_Richtlinie_Oeffnung_des_Einzelhandels_aufgrund_Corona-VO.pdf

Einrichtungen, die in der Corona-Zeit für Sie da sind (16. April 2020)

 
         Notruf und Beratung für sexuell misshandelte Frauen und Mädchen Mannheim
Spezialisierte Beratungsstelle für alle Fragen zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Mädchen und Frauen
Erreichbar Montag bis Freitag
Tel. 0621/10033
www.maedchennotruf.de
team@maedchennotruf.de
 
         Kinderschutzzentrum Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis
Beratungsstelle für alle, die mit dem Thema Gewalt gegen Kinder und Jugendliche konfrontiert sind.
Erreichbar Montag bis Freitag
Tel. 06221/7392-132
Es wird auch Beratung per Video angeboten.
www.awo-heidelberg.de
Kinderschutz-Zentrum@awo-heidelberg.de
 
         Psychologische Beratungsstelle für Erziehungs-, Paar- und Lebensfragen der Ev. Kirche in Mannheim
Informationen für Familien und Ratsuchende, Hilfe und Entlastung durch Fachkräfte
Erreichbar Montag bis Freitag
Tel. 0621/280 00 287
Es wird auch Beratung per Video angeboten.
Mailberatung über Homepage.
www.pb.ekma.de
 
         Elterntelefon Deutscher Kinderschutzbund
Beratungsangebot für Eltern - kostenlos, anonym und vertraulich.
Erreichbar Montag bis Freitag
Tel. 0800/1110550
 
         Kinderschutzbund Mannheim
Beratung für Kinder, Jugendliche und Familien.
Erreichbar Montag bis Freitag
Tel. 0621/22011
www.kinderschutzbund-mannheim.de
info@kinderschutzbund-mannheim.de
 
         Interventionsstelle für Männer Heidelberg
Für Männer, die Unterstützung zur Deeskalation schwieriger Familiensituationen wünschen.
Erreichbar Montag bis Freitag
Tel. 06221/600101
Videositzung per Skype möglich
www.fairmann.org
info@fairmann.org
 
         Männer-Notruf Heidelberg
Für Männer, die Gewalt erfahren oder erfahren haben.
Erreichbar Montag bis Freitag
Tel. 06221/6516767
Videositzung per Skype möglich
www.fairmann.org
info@fairmann.org
 
         Das Jungentelefon (neu) Heidelberg
Eigene Telefonzeit für Jungen, die Gewalt erfahren oder erfahren haben
Erreichbar Montag bis Freitag jeweils 14-15 Uhr
Tel. 06221/6516767
Videositzung per Skype möglich
www.fairmann.org
info@fairmann.org
 
         Netzwerk Frühe Hilfen und Kinderschutz Heidelberg
Auf der Homepage der Stadt Heidelberg finden Sie viele Hilfsangebote, die Sie, wo immer Sie Bedarf wahrnehmen, an Familien weitergeben können:
https://www.heidelberg.de/hd/erreichbarkeit+sozialer+einrichtungen+in+heidelberg.html
Außerdem möchten wir Sie auf eine neue überregionale Kommunikations- und Transferplattform für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten der Corona-Pandemie www.forum-transfer.de  hinweisen. Die Plattform enthält neben vielen weiteren auch Hinweise für den Bereich
- der Frühen Hilfen: https://www.forum-transfer.de/handlungsfelder/fruehe-hilfen.html
- des Kinderschutzes: https://www.forum-transfer.de/handlungsfelder/kinderschutz.html
- sowie für Schwangeren-, Erziehungs- und Familienberatung: https://www.forum-transfer.de/handlungsfelder/schwangeren-erziehungs-und-familienberatung.html
Der Arbeitskreis Prävention der Deutschen Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin äußert sich ebenfalls zu den Herausforderungen im medizinischen Kinderschutz: https://www.dgkim.de/leitlinien/arbeitskreis-praevention/covid-19-eine-herausforderung-fuer-den-praeventiven-kinderschutz
Der UBSKM hat die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de  ins Netz gestellt. Auf der Website finden Menschen Flyer, die sie ausdrucken und im Hausflur, im Ladenfenster, im Supermarkt aushängen können. Auf den Flyern stehen die wichtigsten Notrufnummern oder Tipps für Kinder und Jugendliche, was sie tun können, wenn sie in Gefahr sind und wo sie jemanden erreichen, der ihnen hilft.
 
         Beratungs- und Koordinierungsstelle Psychosoziale Notfallversorgung Rhein-Neckar - BeKo RN
Beratung von Betroffenen von hoch belastenden Ereignissen für Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis
Erreichbarkeit siehe Internetseite (AB vorhanden)
Tel. 06221/7392-116
mail@beko-rn.de
www.beko-rn.de

Corona-Maschen der Betrüger am Telefon (16. April 2020)

 
Die Maschen der Betrüger am Telefon sind variantenreich und haben alle nur ein Ziel: Sie wollen ihren Opfern Geld aus der Tasche ziehen. Aktuell nutzen sie dafür auch die Situation rund um die Corona-Pandemie aus. Die Kriminellen geben sich dabei als falsche Polizisten, falsche Enkel oder Nachhilfelehrer aus. Die Polizei zeigt, wie sich jeder vor Betrug am Telefon schützen kann (Quelle: www.polizei-beratung.de). 
 
Insbesondere ältere Menschen werden derzeit Opfer einer Abwandlung des Enkeltricks im Zusammenhang mit den Corona-Virus. Am Telefon geben sich die Täter als Angehörige aus und behaupten, mit dem Corona-Virus infiziert zu sein. Die Kriminellen täuschen vor finanzielle Unterstützung für die Behandlung zu benötigen. Sie bitten ihre Opfer um Geld und andere Wertgegenstände, die ein Freund abholen wird.
Personen, die von erkrankten Angehörigen telefonisch kontaktiert werden, sollten bei Geldforderungen besonders misstrauisch werden!
Fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, den Namen des Enkels, der Nichte usw. selbst zu nennen. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Namen zu erraten.Wenn Sie Anrufer nicht sofort erkennen: Fragen Sie nach Dingen / Begebenheiten, die nur der echte Verwandte kennen kann.Rufen Sie Verwandte unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurück.Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.Wenden Sie sich sofort an die Polizei unter 110, wenn Ihnen die Situation verdächtig erscheint.
 
Betrüger geben sich am Telefon als angebliche Mitarbeitende eines Gesundheitsamtes aus und fordern dazu auf, einen Corona-Test zum Preis von lediglich 5000-7000 € durchzuführen. Eine Abwandlung des Vorgehens ist, dass Täter unter dem gleichen Vorwand bei Betroffenen an der Haustür klingeln und so versuchen in die Wohnung zu kommen.
Lassen Sie sich nicht darauf ein kostenpflichtige Tests auf Covid-19 an der Haustür und nach telefonischer Aufforderung durchzuführen.Fragen Sie Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt, ob ein Test für Sie angeordnet wurde.Übergeben Sie kein Geld an vermeintliche Tester an Ihrer Haustür. Lassen Sie sich auch durch Drohungen nicht verunsichern.Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher: Sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.Bei akuter Bedrohung rufen Sie die Polizei unter 110.
 
Weitere Informationen und Tipps zum Schutz vor Kriminalität finden Sie unter www.polizei-beratung.de