Verfahrensbeschreibungen

Todesfall anzeigen

Stirbt jemand in einem Krankenhaus, Alten- und Pflegeheim oder Gefängnis, muss der Träger der Einrichtung den Tod anzeigen.

In allen anderen Fällen sind folgende Personen in nachstehender Reihenfolge zur Anzeige des Sterbefalls verpflichtet:

  • jede Person, die mit der verstorbenen Person in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat
  • die Person, in deren Wohnung der Sterbefall eingetreten ist
  • andere Personen, die beim Tod dabei waren oder aus eigenem Wissen davon Kenntnis haben

Hinweis: Bei Sterbefällen in öffentlichen oder privaten Einrichtungen haben auch andere Personen, die bei dem Tod dabei waren oder von dem Sterbefall wissen, das Recht, den Sterbefall anzuzeigen. Sie sind außerdem zu allen Angaben verpflichtet, die das Krankenhaus nicht machen kann.

Zuständige Stelle

Standesamt, Soziale Sicherung

Persönlicher Kontakt

Bild des persönlichen Kontakt
Michaela Billmaier
Sachbearbeiterin
Telefon 06227 / 5 38-1 15
Fax 06227 / 5 38-1 78
Öffnungszeiten Mo - Mi + Fr 8 - 12 Uhr Do 14.30 - 18 Uhr
Gebäude Rathaus
Raum 115
Aufgaben Beantragung von Rentenauskünften u. Versicherungsverläufen, Klärung von Versicherungszeiten, Rentenantragstellung bei Renten wegen Erwerbsminderung, Altersrenten, Erziehungsrenten, Hinterbliebenenrenten; Entgegennahme von Sozialleistungsanträgen wie Hilfe zum Lebensunterhlat, Einmaligen Leistungen, BaföG, Rundfunkgebührenbefreiung, Weiterbewilligung von Sozialhilfe, Weihnachtsbeihilfe, Brennstoffbeihilfe, Anträge auf Grundsicherung
Marion Linder

Sachbearbeiterin, Standesbeamtin

Telefon 06227 538-106
Fax 06227 538-166
Raum 106
Aufgaben stellvertretende Standesbeamtin
Bild des persönlichen Kontakt
Elke Ott

Stv. Amtsleiterin Haupt-, Ordnungs- + Rechtsamt
Sachgebietsleiterin 
Standesbeamtin

Telefon 06227 538-122
Fax 06227 / 538-178
Öffnungszeiten Mo - Mi 8.00 - 12.00 Uhr; Do 8.00 - 12.00 Uhr + 14.30 - 18.00 Uhr; Fr 8.00 - 12.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Gebäude Rathaus
Raum 122
Aufgaben Standesamt, Schulen, Kultur, Statistik, Friedhofsangelegenheiten
Personenstandsrecht mit Geburten, Heirats-, und Sterbefällen, Namensänderungen, Vaterschaftsanerkennung, Kirchenaustritte, Anlegen von Familienbüchern, Nachlassermittlung; Terminvergabe für Beerdigungen, Beratungsgespräche, Grabrückgabe, Gebührenabrechnung

Leistungsdetails

Voraussetzungen

Eine Person ist gestorben.

Verfahrensablauf

Den Sterbefall müssen Sie persönlich anzeigen. Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und andere Einrichtungen zeigen den Sterbefall schriftlich an.

Haben Sie ein Bestattungsunternehmen beauftragt, zeigt dieses den Sterbefall für Sie an.

Hinweis: Ein Arzt oder eine Ärztin muss den Tod bescheinigen. Gibt es Hinweise auf einen nicht natürlichen Tod, benachrichtigt er oder sie die Staatsanwaltschaft. In diesem Fall zeigt die Ermittlungsbehörde den Sterbefall beim Standesamt an.

Das Standesamt trägt den Sterbefall in das Sterberegister ein und stellt die Sterbeurkunde aus. Für die Bestattung erhalten Sie eine Sterbebescheinigung.

Fristen

spätestens am dritten Werktag, der auf den Tod folgt

Hinweis: Der Samstag gilt nicht als Werktag.

Erforderliche Unterlagen

  • Personalausweis oder Reisepass der anzeigenden Person
  • ärztliche Todesbescheinigung Blatt A und B (nicht vertraulicher Teil) sowie Blatt 1 und 2 (vertraulicher Teil) im Umschlag
  • Personalausweis, Reisepass oder Meldebescheinigung der verstorbenen Person (als Nachweis über den letzten Wohnsitz). In manchen Gemeinden kann das Standesamt die Aufenthaltsbescheinigung für Sie ausdrucken. Eine Meldebestätigung genügt nicht.
  • falls die verstorbene Person noch nicht in den Personenstandsregistern des bearbeitenden Standesamts geführt wird: Personenstandsurkunden der verstorbenen Person:
    • Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde der letzten Ehe oder Lebenspartnerschaft und, wenn nötig, Nachweis über die Auflösung
    • wenn keine Ehe oder Lebenspartnerschaft bestand: Geburtsurkunde

Hinweis: In besonderen Fällen können weitere Unterlagen erforderlich sein (z.B. Übersetzungen ausländischer Urkunden).

Kosten

  • für die Anzeige des Sterbefalls und Beurkundung im Sterbebuch: keine
  • für Sterbeurkunden für bestimmte aufgrund von Bundes- oder Landesrecht vorgesehene Zwecke (z.B. in der Sozialversicherung oder im Kindergeldrecht): keine
  • für die Sterbebescheinigung für die Bestattung: keine
  • für zusätzliche Sterbeurkunden oder mehrsprachige Sterbeurkunden (z.B. für die Überführung der Leiche ins Ausland): jeweils EUR 12,00

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat dessen ausführliche Fassung am 17.07.2018 freigegeben.