Klimaschutzkonzept (169,2 KB)
Die Gemeinde St. Leon-Rot verfolgt seit Jahren die Umsetzung energiesparender Maßnahmen sowie die Nutzung erneuerbarer Energie. Eine ganzheitliche Betrachtung des Einsatzes dieser Energien auf diesem Gebiet fehlt bisher allerdings. Das war der Grund dafür, dass sich die Gemeinde an der Aktion des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) zum Klimaschutz beteiligte. Im Rahmen der geförderten Maßnahme wurde der Ansatz einer ganzheitlichen Betrachtungsweise für die Gemeinde St. Leon-Rot vorgestellt. Hierbei sollte die Gemeinde als Modellgemeinde für Baden-Württemberg fungieren.
Es soll damit das Ziel der Bundesrepublik unterstützt werden, die Emission von Treibhausgasen bis 2020 um 40 % auf das Niveau von 1990 zu senken. Grundlage für die Umsetzung eines zukunftsfähigen Einsatzes von erneuerbaren Energien sind Datenerfassung, Auswertung und Ergebnisdarstellung für kurz-, mittel-, und langfristige Umsetzung in Form eines Gutachtens.
Hierzu ist ein ingenieurmäßiges systematisches Herangehen an
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die Infrastruktur,
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geologische und hydrologische Situation
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klimatische Bedingungen
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sowie die Energieminderung (Wärme- und Kältesenken, Stromsenken etc.) und
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das Potenzial weiterer Anwendungen der erneuerbaren Energien
aufzuzeigen.
Ziel war es, eine ganzheitliche Betrachtung des Einsatzes von erneuerbarer Energie für die Gemeinde St. Leon-Rot zu erhalten. Weiterhin dient das vorgelegte Klimaschutzkonzept als Grundlage für die Erstellung des Sustainable Energy Actionsplan (SEAP), das den Beitritt in den Konvent der Bürgermeister ermöglicht. Der Konvent ist ein auf Initiative der Europäischen Kommission gegründetes Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet. Die an dem Konvent teilnehmenden Kommunen verpflichten sich, die CO2-Emissionen in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen um mindestens 20% zu senken und damit über die Ziele der EU für 2020 hinauszugehen.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative sechs Teilprogramme aufgelegt. Der Projektträger Jülich setzt das "Förderprogramm für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen" um, an dem sich St. Leon-Rot als Modellgemeinde mit der Erstellung eines kommunalen Klimaschutzkonzeptes beteiligt hat.
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Kosten der Maßnahme: |
23.600 € |
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Zuwendungssumme: |
18.800 € |
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Förderanteil: |
80 % |
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Laufzeit: |
01.01.2010 bis 31.03.2011 |
Durch den Austausch der Beleuchtung werden jährlich rund 11.224 kWh Strom eingespart. Das entspricht einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes von 6,62 Tonnen pro Jahr. Über einen Zeitraum von 20 Jahren (Lebensdauer der Leuchten) ergibt sich eine Einsparung von insgesamt 132 Tonnen CO2.










