8. Europäisches Filmfestival der Generationen - Junge Filme übers Alter - vom 16. - 19. Oktober 2017 in St. Leon-Rot

Am Dienstag, 17.10.2017, war unsere Seniorenbeauftragte, Frau Angelika Adelfang, Studiogast bei RON TV in Mannheim und wurde über die Teilnahme am Filmfestvial der Generationen in der Gemeinde St. Leon-Rot interviewt.
Anbei finden Sie die Links über den Beitrag "Trockenschwimmen" sowie den Talk im Studio
Beitrag:
http://rontv.de/video/junge-filme-uebers-alter/
Talk im Studio:
http://rontv.de/video/angelika-adelfang/

Neuer St. Leon-Roter Seniorenwegweiser erhältlich

Vor kurzem erschien zum ersten Mal der Wegweiser "Älter werden in St. Leon-Rot" für Seniorinnen, Senioren und deren Angehörigen.

Das informative Nachschlagewerk wurde von Angelika Adelfang vom Seniorenbüro der Gemeinde St. Leon-Rot mit Unterstützung vieler St. Leon-Roter Organisationen erarbeitet und steht nun zur Abholung durch ältere Bürgerinnen und Bürger und deren Angehörige bei der Gemeinde St. Leon-Rot bereit. „Wir sind stolz auf das vielseitige Angebot für ältere Menschen in St. Leon-Rot, sowohl im Freizeitbereich, als auch im Bereich Beratungs-, Hilfs- und Dienstleistungsangebot“, so Bürgermeister Dr. Alexander Eger.

Der Wegweiser ist im Rathaus am Schriftenstand im Foyer, im Bürgerbüro und beim Seniorenbüro, EG Zimmer 107, zu den Öffnungszeiten erhältlich.

Weiter Informationen unter www.findcity.de

Vorstellung der ehrenamtlichen Helfer

Bild:Hecker-Petrova

Große Resonanz auf die "Seniorenhilfe"
 

St. Leon-Rot. Im Juni wurde die “Seniorenhilfe” der Gemeinde St. Leon-Rot gegründet.  Die Helferinnen und Helfer sollen ältere Menschen im Alltag unterstützen durch Begleitdienste zum Arzt, Behörden oder Friedhof,  bei Erledigungen von Einkäufen, Vorlesen, nach der Rückkehr aus dem Krankenhaus.  Es wird aber auch Hilfe bei Betreuungsengpässen für pflegende Angehörige angeboten.  Die Mitarbeiter der Seniorenhilfe kommen auch dann, wenn sich ein älterer Mensch zunehmend alleine fühlt. Sie sind Gesprächspartner, Begleiter bei Spaziergängen und stehen auch bei Fragen des Alltags zur Seite.  Die Seniorenhilfe ist für alle älteren Menschen da.
"Mir ist es 64 Jahre lang gut gegangen, ich habe nur Glück gehabt im Leben. Es ist schön, nun etwas davon anderen zurückzugeben." So schildert Reiner Seithel seine Motivation, sich für die "Seniorenhilfe" in St. Leon-Rot zu engagieren. Vermittler ist das Seniorenbüro der Gemeinde. Keinesfalls, das machten Bürgermeister Dr. Alexander Eger und Hauptamtsleiter Markus Zimmermann beim Startschuss deutlich, ist diese Hilfe als Ersatz für professionelle Pflege oder ärztliche Leistungen gedacht. Auch solle sich niemand verpflichtet fühlen: "Das ist kein Dienstverhältnis." Viel eher gehe es um nachbarschaftlichen Beistand, auch um gelegentliches Vorlesen oder Spaziergänge. Wenn man genug Erfahrung gesammelt habe, so Eger, sei vorstellbar, die Zielgruppe zu erweitern, etwa junge Familien einzubeziehen. "Ich möchte helfen", sagt Petra Egles. Wie ihre Kollegin, die sich ebenfalls engagiert, ist sie beruflich in der Tagespflege tätig. "Ich bin sozial eingestellt", meinte Stefanie Reibespieß: "Hier kann man sich die Zeit einteilen, das ist optimal." Bisher haben sich mehr als 20 ehrenamtliche Helfer gemeldet. "Ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft", zeigte sich Bürgermeister Eger dankbar.
Diese Einrichtung der Gemeinde kann nicht kostenlos erfolgen, aber die Stundensätze sind für jeden finanzierbar (8,-- €/Stunde). Sollten Sie die Kosten nicht selbst tragen können, sprechen Sie uns bitte an.
Die „Seniorenhilfe“ ergänzt das Angebot der ambulanten Pflegedienste, übernimmt aber keine Kranken- und Altenpflege und soll auch keine Reinigungskraft ersetzen.
Ansprechpartnerin für eine erste unverbindliche Kontaktaufnahme ist Frau Angelika Adelfang im Seniorenbüro des Rathauses, Rathausstr. 2, EG, Zimmer 107. Sorgfältig wird eine geeignete Helferin oder ein Helfer ausgewählt und persönlich vorgestellt. Die Sprechzeiten des Seniorenbüros sind Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 08.30 Uhr- 12.00 Uhr und Donnerstag 14.30 Uhr – 18.00 Uhr oder telefonisch unter der Nummer 06227/ 538-107. Gerne kommt Frau Adelfang zu Ihnen nach Hause, um bei einem Erstgespräch die Situation abzuklären. Über anvertraute Informationen wird, auch von den Seniorenhilfe-Mitarbeitern, selbstverständlich Stillschweigen bewahrt. Wir freuen uns auf Sie!
Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung entnommen.

Zertifikatsübergabe Demenzbegleiter


Demenzbegleiter der Seniorenhilfe wurden geschult
 
Eine der bedeutensten Herausforderungen der Zukunft sind demenzielle Erkrankungen und nicht mehr allein Thema der Medizin. Denn Demenz ist nicht heilbar. Da die Zahl der älteren Menschen immer mehr zunimmt, wird es in auch mehr Menschen geben, die an Demenz erkranken. Das einzige z.Z. bekannte Risiko zu erkranken ist das Alter. In Deutschland gibt es aktuell 1,2 Mio. Erkrankte. Diese wird bis zum Jahr 2050 auf voraussichtlich das Doppelte, also 2 Mio. Menschen, ansteigen. Der überwiegende Teil der Menschen mit Demenz werden durch ihre Angehörige gepflegt. Dies stellt eine hohe körperliche und psychische Belastung der pflegenden Angehörigen und ihrer Familien dar. 
Um pflegenden Angehörigen zu entlasten und Menschen mit einer demenziellen Veränderung zu begleiten wurden 15 Mitarbeiter der neu gegründeten Seniorenhilfe als Demenz-Alltagsbegleiter in den vergangenen Wochen geschult.
Nun hatte Rudi Heger als Bürgermeistervertreter die freudige Aufgabe diesen Helfern, im Alter von 37 bis 75 Jahren, ihr Zertifikat zu überreichen. Bei der Schulung wurde wichtiges Hintergrundwissen vermittelt, Krankheitsbilder der Demenz erläutert und wie man die Erlebniswelt der Erkrankten verstehen lernt. Auch pflegerische und rechtliche Aspekte wurden erörtert, sowie die Situation pflegender Angehöriger. Da es den Alltagsbegleitern um Besuche und das Miteinander und Füreinander im Alltag geht, stand der Umgang mit dem Gegenüber im Mittelpunkt der Schulung.
Rudi Heger dankte der Mitarbeiterin Angelika Adelfang vom Seniorenbüro, dem Dozenten Klaus Mathuse, Diplomsozialpädagoge und seinen Kolleginnen, der Sozialarbeiterin Monika Hanke sowie Diane Korkmaz, Fachfrau für Gerontologie.
Wer von den geschulten Mitarbeitern der Seniorenhilfe unterstützt werden möchte, wendet sich an das Seniorenbüro im Rathaus.
Ansprechpartnerin für eine erste unverbindliche Kontaktaufnahme ist Angelika Adelfang im Seniorenbüro des Rathauses, Rathausstr. 2, EG, Zimmer 107. Sorgfältig wird eine geeignete Helferin oder ein Helfer ausgewählt und persönlich vorgestellt. Die Sprechzeiten des Seniorenbüros sind Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag 08.30 Uhr- 12.00 Uhr und Donnerstag 14.30 Uhr – 18.00 Uhr oder telefonisch unter der Nummer 06227/ 538-107. Gerne kommt Frau Adelfang zu Ihnen nach Hause, um bei einem Erstgespräch die Situation abzuklären. Über anvertraute Informationen wird, auch von den Seniorenhilfe-Mitarbeitern, selbstverständlich Stillschweigen bewahrt. Wir freuen uns auf Sie! Menschen mit Demenz gehören dazu.